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Der Zauberer von Oz

Dorothee lebt mit ihrer Tante Em und ihrem Onkel Henry auf einer kleinen Farm in Kansas. Durch einen Wirbelsturm wird sie mit ihrem Hund Toto in das geheimnisvolle Land Oz getragen. Ohne Absicht hat Dorothee mit der Landung ihres Hauses die böse Hexe des Ostens getötet und darf nun deren Zauberschuhe tragen.

Trotz allem möchte Dorothee nur eins: zurück nach Hause. Nur der mächtige Zauberer von Oz kann ihr den Weg zurück zeigen. Auf ihrem Weg zu ihm macht Dorothee die merkwürdigsten Bekanntschaften. Sie trifft auf eine Vogelscheuche mit allerhand Stroh im Kopf, auf den Blechmann ohne Herz und auf den feigen Löwen.

Derweil sinnt die böse Hexe des Westens auf Rache und macht den Reisenden das Leben schwer. Mit Mut, Herz, Verstand und auch einer gehörigen Portion Glück versuchen die vier Freunde alle Gefahren zu meistern.

Für das Naturtheater sorgt Regisseur Oliver von Fürich nach 25 Jahren für ein Wiedersehen mit Dorothee und ihren Freunden.


Selbstvertrauen – ein zentrales Thema…

Ein Blechmann, der sich nach einem Herzen sehnt; eine Vogelscheuche, die gerne mehr Verstand hätte und schließlich ein Löwe, der alles andere als löwenmutig daher kommt: alle drei Figuren haben nur den einen Wunsch, genau das, was ihnen zu fehlen scheint, durch den großen und mächtigen Zauberer von Oz verliehen zu bekommen.

Der jedoch – durch einen technischen Defekt seiner Maskerade beraubt – ist nicht dumm; er erkennt schnell, dass jeder der drei Gefährten Dorothys genau das in sich trägt, was er sich so verzweifelt wünscht. Er schenkt ihnen jeweils ein Symbol, das es ihnen möglich macht, an sich selbst zu glauben.

Dies ist eine schöne und zeitlose Botschaft des Autors Lyman Frank Baum nicht nur an Kinder. Die drei liebenswerten Figuren zeigen dem Leser wie Zuschauer, dass man mit genügend Selbstvertrauen über sich hinauswachsen kann. Eine Botschaft, die bis weit ins 20. Jahrhundert von amerikanischen Fundamentalisten heftig angegangen wurde, seien doch Eigenschaften wie Intelligenz, Liebe und Mut gottgegeben und könnten somit vom Einzelnen nicht selber entwickelt werden.

Eine Auffassung, die allerdings von den meisten christlichen Richtungen nicht geteilt wurde…


Veranstaltungsdauer vom 09.07. - 26.08.2017


(Bilder und Text: Naturtheater Heidenheim)
Naturtheater Heidenheim
Hugo-Rupf-Platz 3, 86522 Heidenheim an der Brenz
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16.08. - 26.08.2017